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Mausekind - 9. Feb, 16:41
Mausekind - 9. Feb, 16:39
Mausekind - 9. Feb, 16:25
Mausekind - 9. Feb, 16:14
Mausekind - 9. Feb, 16:10
Suchphase:
- wenig Pulse, Ortungslaute relativ lang
Fangphase:
- bis zu 100 Pulse pro Sekunde, Verkürzen der Impulse, um überlappung mit dem Echo zu verhindern
Letzte Phase:
- summartige Emission, Abfallen der Frequenz auf 25-30 kHz Gefangen wird die Beute mit den Flügeln, der Schwanzhaut ("keschern") oder dem Maul.
Mausekind - 4. Feb, 19:49
Lauterzeugung:
- im Kehlkopf, bei Glattnasen durch den Mund, bei Hufeisennasen durch die Nase (Schalltrichter, konstr. Interferenzen, da die Nasenlöcher genau eine halbe Wellenlänge auseinanderliegen)
Lautaufnahme:
- große, bewegliche Ohrmuschel, dient als Richtungsfilter
- im Mittelohr: der Hebelarm des Hammers ist vergrößert, dadurch wirkt der Steigbügel mit größerer Kraft. Außerdem ist die Masse der Knöchelchen verringert und die Steifheit erhöht.
- Problem: in Maulnähe liegt die Intensität der Schreie bei etwa 120 dB, dass Echo dagegen ist sehr viel schwächer. Die Fledermaus muss das Echo herausfiltern und ihren sehr empfindlichen Hörapparat schützen. Lösung: der Schrei ist nur kurz, so dass das Echo in der Pause danach eintrifft. Außerdem ist die Fledermaus während des Schreies kurzfristig taub: durch Muskelkontraktion wird das Ohr verschlossen, auch über den Schädel wird kein Schall übertragen, da er durch Binde- und Fettgewebe vom Innenohr isoliert ist.
Lautverarbeitung:
- kontralaterale Hemmung: bei Eintreffen des Schalls an einem Ohr werden die Neuronen auf der anderen Seite gehemmt: die binaurale Differenz wird verstärkt
- persönlicher Schmalbandfilter: jede Fledermaus hat einen engen Frequenzbereich, in dem sie besonders gut hört und kleinste Frequenzverschiebungen wahrnimmt. Hierdurch dient er als sehr genauer Bewegungsdetektor. Damit dieser nicht durch die Eigenbewegung der Fledermaus beeinträchtigt wird, senkt sie ihre Frequenz proportional zur Fluggeschwindigkeit. Der Schmalbandfilter basiert darauf, dass dieser Frequenzbereich auf einer überdimensional großen Länge der Basilarmembran abgebildet ist.
- FM/FM- Neurone reagieren gezielt auf Reizpaare ( Schrei- Echo), wobei verschiedene Neurone verschiedene Zeitdifferenzen kodieren. ð alles dies hilft der Fledermaus beim Herausfiltern des eigenen Echos aus den Schreien anderer Fledermäuse.
Mausekind - 4. Feb, 19:47
- Entfernung ( Zeitdifferenz zw. Ruf und Echo) - Richtung (untersch. Ankunftszeit an beiden Ohren, sog. "binaurale Differenz")
- Größe ( Intensität des Echos)
- Relative Geschwindigkeit ( Dopplerverschiebung)
- Beschaffenheit, Oberflächenstruktur ( Interferenzen)
- Flügelschlag ( Dopplerverschiebung)
Mausekind - 4. Feb, 19:47
Die Naturwissenschaftler des 17. und 18. Jahrhunderts, die die Fähigkeit der Fledermäuse bei Dunkelheit Insekten zu jagen zu verstehen versuchten, kamen zu keinem Ergebnis. Verschiedene Versuche die Fledermaus "blind" zu machen schlugen meist fehl. Erst der Italiener Spallanzani stellte sicher fest, dass sich die Fledertiere nicht mit den Augen, sondern mit den Ohren orientieren.
Eine physikalische Erklärung fand man erst 1930, damals zeigten D. Griffin und Dijkgraaf, dass sich die Fledermäuse mittels Ultraschallrufen orientieren können. Bis heute sind noch immer nicht alle Phänomene der Ortung erklärt.
Die Ultraschallwellen werden von den Fledermäusen durch den Mund bzw. die Nase gebündelt (Schallkeule ähnlich Taschenlampe) ausgestoßen, ihre Frequenzen liegen zwischen 9 und 200 Kilohertz. Da wir nur bis etwa 16 Kilohertz (junge Menschen bis 20 KHz) hören können, fallen uns selbst die sehr lauten Rufe (bis zu 120 dB = Presslufthammer) nicht auf.
Die Fledermaus kann im Gegensatz zu uns mit ihrem feinen Hörsinn sogar noch das Echo ihrer Rufe hören. Dieses nutzt sie zum Gewinn von Informationen über ihre Umgebung und mögliche Beutetiere.
Das bedeutet für die Fledermaus, dass sie nur dann etwas wahrnimmt, wenn sie vorher gerufen hat. Die Fledermaus kann mittels dieser Methode sehr genaue Informationen z.B. über die Entfernung eines Objektes erhalten, sie muss sich nur den Zeitpunkt des Rufes merken und auf ein Echo warten. Der Zeitunterschied ergibt dann die Entfernung, beispielsweise bedeutet eine Sekunde Laufzeit des Schalls eine Entfernung von etwa 170 m (Schall-Geschwindigkeit in Luft beträgt etwa 340 Meter die Sekunde).
Jedoch würde der Ruf der Fledermaus bei solchen Entfernungen schon kein Echo mehr zurückwerfen. Für die Fledermaus ist nur die nächste Umgebung (einer bis wenige Meter) interessant. Neben der Entfernungsangabe liefert das Echos auch Informationen über Beschaffenheit, Größe und Form des Objekts.
Dadurch, dass die Fledermäuse rufen müssen um zu sehen, befinden sie sich sehr häufig im "Dunkeln". So ist es möglich, dass eine Fledermaus mehr als die Hälfte der Nacht nicht ortet Wie sie sich mit diesem System dennoch gut orientieren kann und größere Wegstrecken oder Gebiete kennt, ist nicht klar.
Mausekind - 4. Feb, 19:40
Es gibt ganz unterschiedliche Artenvon Schallwellen: tiefe und hohe. Die ganz hohen heißen Ultraschallwellen. Mit unserem Gehör können wir sie aber nicht wahrnehmen. Fledermäuse, Wale oder Delfine können das schon. Ohne die Ultraschallwellen wären diese Tiere ziemlich aufgeschmissen. Die Fledermäuse zum Beispiel "unterhalten" sich ausschließlich über Ultraschallwellen und orientieren sich mit ihnen. Ein ganz wichtiges Unterscheidungsmerkmal der Ultraschallwellen von den elektromagnetischen Wellen ist, dass Ultraschallwellen unbedingt ein Medium für ihre Verbreitung brauchen. Im luftleeren Raum können sich Schallwellen nicht ausbreiten.
Physikalisch gesehen bezeichnet Ultraschall Schallwellen oberhalb des menschlichen Hörbereiches. Das menschliche Ohr kann Töne bis ca. 16 -18.000 Hz wahrnehmen. Zwischen 20.000 Hz - 1000 MHz liegt der Ultraschallbereich. Fledermäuse nutzen Ultraschallwellen zur Orientierung im Dunkeln. Töne noch höherer Frequenz werden als Hyperschall bezeichnet. Unterhalb des für Menschen hörbaren Schalls spricht man von Infraschall.
Für die Sonographie macht man sich im Grunde genommen das Echolot-Prinzip zu Nutze. Im Schallkopf des Ultraschallgeräts werden Ultraschallwellen erzeugt. Dieser Schallkopf wird dicht auf die Haut über der Körperregion aufgesetzt, die untersucht werden soll. Weil Luft die Schallleitung stören oder womöglich unterbrechen würde, verwendet der untersuchende Arzt oder die Ärztin ein Kontaktgel zwischen Schallkopf und Haut. Beim Einschalten sendet der Schallkopf Ultraschall aus und empfängt gleichzeitig das Echo. Diese Impulse werden von einem Computer in ein Schwarz-Weiß-Bild umgerechnet und auf einem Bildschirm dargestellt. Interessant ist die Sonographie vor allem, weil die Ultraschallwellen im Gegensatz zu den Röntgenstrahlen keine oder nur eine sehr geringfügige negative Auswirkungen auf den Organismus haben. Deswegen können mit Sonographie auch ungeborene Babies und Kinder untersucht werden.
Die Sonographie ist ein bildgebendes Verfahren, das sich in den letzten Jahrzehnten sehr verbreitet hat. Medizinische Bildgebung mit Ultraschall ist schon lange nicht mehr alleinige Aufgabe von Radiologen. Heute wird Ultraschalldiagnostik in vielen hausärztlichen, gynäkologischen, internistischen und Kinderarztpraxen durchgeführt.
Mausekind - 14. Jan, 19:22
Säugetiere können vergleichsweise zu andern Tieren gut sehen. Den Walen hat dieser Vorteil nach ihrem Wechsel vom Land zum Wasser wenig geholfen, da Wasser ein zu Dichter und trüber Stoff für gute Sicht ist und zudem fehlt es unter der Oberfläche schnell an Licht.
Über Wasser sind Augen natürlich sehr nützlich. Schwertwale zum Beispiel machen oft „Männchen“ und spähen umher, um ein näher kommendes Schiff zu beobachten oder eine auf einer Eisscholle liegende Robbe zu entdecken, die sie erbeuten könnten.
Auch Riechen hat unter Wasser wenig Sinn, denn es spricht nur auf gasförmige Stoffe an. Die Nase der Wale ist daher ein reines Atemorgan, die Riechschleimhaut und das Riechzentrum im Gehirn sind stark zurückgebildet.
Den Geschmackssinn setzen Wale ein um zum Beispiel sehr exakt den Salzgehalt des Wassers zu bestimmen oder Artgenossen an ihrem Urin zu identifizieren. Wale urinieren sehr oft, da sie so überschüssiges Salz aus dem Körper entfernen.
Die Zahnwale haben dafür aber ein hervorragend funktionierendes Schallortungssystem entwickelt, mit dem sie, ähnlich wie die gleichfalls zu den Säugetieren gehörenden Fledermäuse in der Luft, selbst kleine Beutetiere aufspüren und exakt anpeilen können. Zudem dient das Sonar der Orientierung
Es arbeitet mit Schallsignalen bis zu einer Frequenz von 280 Kilohertz. Dieser Ultraschall liegt weit außerhalb des menschlichen Hörbereichs, der bis 18 Kilohertz reicht. Mit Hilfe von Unterwassermikrofonen und speziellen Geräten können Tontechniker diese Laute für uns wahrnehmbar machen. Sie hören sich an wie schnelles Klicken. Zwischen Fünf und fünfhundert Klicklaute folgen pro Sekunde aufeinander.
Erzeugt wird der Schall wahrscheinlich im Nasengang, dort gibt es mehrere enge Stellen. Blasen die Wale Luft in einem scharfen Strahl hindurch, gerät sie in Schwingungen. Wahrscheinlich können sie eine leine Luftmenge immer wieder durch die Engstellen hin- und herpressen und so auch während längerer Tauchgänge ohne Luftverschwendung Töne erzeugen.
Im Kopf der Zahnwal liegt auf der Stirn und der Schnauze eine große, rundliche Masse aus Fetten und Wachsen, die „Melone“ oder „Fettlinse“, deren Bedeutung lange völlig rätselhaft war. Inzwischen nimmt man an, dass diese Melone als „akustische Linse“ die Ultraschallwellen nach vorne bündelt. Tiere, Felsen, die Wasseroberfläche und der Meeresboden verändern und reflektieren diese „akustischen Radarsignale“ in unterschiedlicher Art. Der Wal fängt das Echo über seinen Unterkiefer auf. Es tritt durch Teile des Unterkiefers ein und wird über Lipidkanäle zum Ohrknochen geleitet. Die Charakteristika des Echos werden direkt an das Gehirn übertragen. Das Gehirn formt dann letztendlich aus dem Echo ein Bild der Umgebung.
Dieses Schallortungssystem arbeitet außerordentlich präzise.
Unglücklicherweise können viele Wale nicht die in der modernen Fischerei verwendeten Kunststoffnetze erkennen. Daher müssen jedes Jahr viele Tiere elendig in solchen Netzen ertrinken.
Mausekind - 14. Jan, 19:16
Wale leben im Wasser und sehen fast wie Fische aus, dennoch sind sie Säugetiere, Meeressäugetiere, und keine Fische.
Vor etwa zwei Milliarden Jahren entstand das Leben im Meer, erst später eroberten Pflanzen und Tiere das Festland.
Mache Landtier sind danach wieder den Weg ins Meer zurückgegangen. Zu ihnen gehören die Vorfahren der Wale. Man vermutet, dass es Säugetiere waren die sich von Insekten ernährten.
Vor 65 Millionen Jahren starb der Saurier aus und es entstanden neue Nischen (unbewohnte Lebensräume), die bald von anderen Tiergattungen erobert wurden. Ungefähr zu dieser Zeit zogen die Vorfahren der Wale in die Zonen des flachen Wassers. Man geht davon aus, dass sie hier üppige Nahrungsangebote an Krustentieren, Weichtieren und Brackwasserfischen fanden.
Aus diesen Tieren entwickelten sich Urwale oder „Archaeoceti“, dessen Lebensraum schon das tiefe Wasser war. Sie haben vor etwa 60 Millionen Jahren gelebt. Obwohl manche dieser Urwale schon an die heutigen Wale erinnerten, sahen sie eher Schlangen ähnlich. Die Urwale hatten stark verkürzte hintere Gliedmaßen, eine lange Schnauze, die noch viel Ähnlichkeit mit der von Reptilien hatte, und maßen ungefähr 20 Meter. Die Meisten Arten dieser Urwale sind vor 25 Millionen Jahren ausgestorben. Sie sind die Vorfahren der heutigen Zahnwale und Bartenwale.
Über die Einordnung der Wale in die Systematik des Tierreichs sind die Biologen sich höchst uneinig. Einige Walarten unterscheiden sich von den anderen, scheinbar verwandten, in erstaunlich vielen Merkmalen. Manche Forscher halten es daher für möglich, dass mehrere unterschiedliche Tierarten den Schritt vom Land ins Wasser vollzogen haben, dass also nicht alle Wale von gleichen Vorfahren abstammen.
Die Biologen teilen die Ordnung der heute lebenden Wale ein in Zahnwale und Bartenwale. Die Zahnwale haben ein normales Säugetiergebiss, mit denen sie Fische und Tintenfische erbeuten können. Die Bartenwale haben dagegen einen Filterapparat aus hornigen, vom Gaumen herabhängenden, am Ende zerfaserten Platten, mit denen sie ihre Nahrung, zentimetergroße Kleinkrebse, aus dem Wasser sieben. Zu den Bartenwalen gehören Grauwale, Blauwale, Buckelwale, Glattwale und Zwergwale.
Zahnwale sind Beutegreifer (Raubtiere). Der größte ist der 17 Meter lange Pottwal. Das Männchen dieser Art kann auf seiner Jagd nach Tiefseetintenfischen, mindestens 100ß Meter tief tauchen und über eine Stunde unter Wasser bleiben.
Dagegen leben die zu den Gründelwalen gehörenden Weißwale und Narwale in flachen Gewässern der Arktis, wo sie sich außer von Schwarmfischen auch von Krustentieren ernähren, die sie hauptsächlich am Meeresboden aufstöbern. Gründelwale haben keine Rückenfinne.
Auch in unseren Gewässern gibt es Wale. Die ursprünglich über die ganze Nordhalbkugel verbreiteten, bis zu 1,8. Meter großen Schweinswale, auch kleine Tümmler genannt. Jagen in der Nordsee Heringe. Einige wenige kann man auch noch in der Ostsee finden. Bis vor 200 Jahren sind sogar einige Schwertwale und Pottwale in die Elbe geschwommen.
Mausekind - 14. Jan, 19:14
Schallsignale gehören bei allen Walarten auch zur Verständigung untereinander. Hier benutzen sie allerdings meist Frequenzen, die etwa im Bereich menschlicher Musik liegen. Sie werden als „Gesang der Wale“ bezeichnet, umfassen aber auch Schnalzlaute, Grunzlaute, Schnarchlaute, Stöhnlaute und Zirplaute. Weil sie im Wasser erzeugt werden, sind sie außerhalb des Wassers kaum hörbar. Früher leiteten die hölzernen Schiffsrümpfe diese Schallschwingungen gut weiter, so dass die Seeleute sie im Bauch ihrer Schiffe hörten. Allerdings konnten sie sich ihren Ursprung nicht erklären und viele von ihnen glaubten den Gesang von „Seejungfrauen“ zu hören.
Heute wissen wir, dass es die längsten und abwechslungsreichsten Gesänge im Tierreich sind und die lautesten. Das Pfeifen eines Blauwals übertrifft sogar die 170 Dezibel eines vorbeifliegenden Düsenjets. Die mit 20 Hertz tiefsten Töne können Blauwale und Finnwale singen, was mehr wie ein Seebeben vibriert als nach einem Ton klingt. Zwergwale wiederum äußern sich durch ein Niederfrequenzpochen von etwa 100 bis 200 Hertz, und Delfine pfeifen meist.
Besonders gute Sänger sind die Buckelwale. Ihre Lieder klingen auch für menschliche Ohren melodisch, es gibt sie sogar auf CD. Die Melodien bestehen aus einer geordneten Folge von Themen und Sätzen und können länger als eine halbe Stunde dauern. Unterbricht der Wal aus irgendeinem Grund seinen Gesang, setzt er ihn an genau derselben Stelle fort.
Offenbar überträgt jede Walart ihre Gespräche per Schallwellen über eine jeweils ganz eigene Frequenz auf dem Unterwasser-Sendenetz. Und nicht nur das: Alle Walarten verwenden auch ganz charakteristische Wiederholungsabläufe (neudeutsch: Loops) um ihre jeweiligen Artgenossen „persönlich“ anzusprechen.
Das ist auch nötig, denn in den Ozeanen herrscht offenbar für feine Ohren ein Geräuschpegel wie in einer Bahnhofshalle. Denn Wasser leitet Schall etwa fünfmal schneller als Luft. Da ist es immens wichtig, dass jeder auf die für ihn bestimmte Durchsage lauscht.
Und die Sender den richtigen Lautsprecher benutzen. Um ihren Liedern die richtige Kraft zu verleihen, nutzen viele Wale einen natürlichen Sound-Verstärker. Vor allem zwischen etwa 600 und 1.200 Metern Wassertiefe verläuft eine Grenze zwischen zwei unterschiedlichen Wasserschichten: Temperatur, Salzgehalt und Druck ändern sich hier sprunghaft auf wenigen Metern und schaffen damit eine Art Telefonkanal rund um den Globus. Das heißt: Entlang dieser Wassergrenze werden Geräusche wie in einem Frequenztunnel besonders rasch und weit geschallt. Einige Walforscher vermuten, dass sich so ein Buckelwal im Indischen Ozean mit einem Artgenossen im Pazifik unterhalten kann.
Die meisten Wale nutzen die Soundnetze für schmachtende Liebeslieder. Dabei bevorzugen Weibchen von ihren Verehrern offenbar gerne mal eine neue Melodie, was manche Forscher als Zeichen von Intelligenz deuten.
Wale führen aber nicht nur Ferngespräche, anders als etwa Blauwale, die gerne als Einzelgänger unterwegs sind, leben Delfine zum Beispiel gerne in Gruppen zusammen. In diesen so genannten Schulen herrscht meist ein lautes Klicken, Pfeifen und Schnattern untereinander.
Mausekind - 14. Jan, 19:11
Linke und rechte Hemisphäre
Herr Schmid hat uns im letzten Seminar mitgeteilt, dass wir nicht verstanden hätten worum es im Seminar ginge. Er teilte uns daher noch einmal mit, dass es um die linke Hemisphäre in diesem Seminar ginge nicht wie so oft in seinen anderen Seminaren um dir rechte Hemisphäre. Mir ist aufgefallen, dass ich so gut wie nichts über die beiden Gehirnhälften weiß, die wir fleißig trainieren. Aus diesem Grund habe ich mich damit beschäftigt.
Das Grosshirn ist in zwei Hälften geteilt, die Hemisphären. Die linke Gehirnhälfte ist für rationale, sprachliche, logische und analytische Aufgaben zuständig, während die rechte Hemisphäre bildhaft, ganzheitlich und intuitiv arbeitet. Dies gilt allerdings nur für Rechtshänder. Bei Linkshändern sind die Gehirnhälften praktisch vertauscht. Beide Hälften sind durch einen Nervenstrang, dem Corpus Callosum oder Balken, verbunden. Der hintere Teil des Balkens ist bei Frauen deutlich stärker ausgeprägt als bei Männern. Damit ist er das größte Argument für die berühmte weibliche Intuition.
Die Hemisphären sind für die jeweils gegenüberliegende Körperhälfte zuständig. Die linke Hemisphäre steuert also die rechte Hand und umgekehrt.
Die linke Gehirnhälfte kontrolliert die rechte Seite des Körpers, nimmt Details war verarbeit jeweils eine Information und verarbeitet Informationen in logischer Reihenfolge. Sie kontrolliert die mündliche Darstellung, die Grammatik und die Wortstellung. Die linke Hemisphäre steuert verbale und mathematische Information, ist ein spezielles Gedächtniszentrum für Wörter und analysiert, beurteilt und kritisiert. Die linke Gehirnhälfte ist die wichtigere Hirnhälfte für Analytiker und Mathematiker.
Die rechte Gehirnhälfte kontrolliert die linke Seite des Körpers, hat den Überblick, denkt in Bildern, visualisiert und spielt. Sie setzt Dinge zusammen und beschäftigt sich mit Ganzheiten und nicht mit Details und regelt die Körpersprache. Sie ist für Bewegung und physische Aktivität wie Sport und Tanz zuständig und regelt künstlerische Leistungen und Erlebnisse wie Zeichnen und Malen. Die rechte Hemisphäre ist ein spezielles Zentrum für Intuitionen, Spontaneität und Gefühle und ist die wichtigere Gehirnhälfte für Musiker, Maler, Designer und andere Künstler.
Jede der beiden Hirnhemisphären lässt sich trainieren, aber auch die Integration der beiden. Nur wenn die linke und rechte Hirnhälfte optimal zusammenarbeitet, können wir unser gesamtes Potenzial entfalten.
Linke Hemisphäre:
Logik
Vernunft
Verstand
Zahlen
Daten
Fakten
Lesen
Rechnen
Schulbildung
Rechte Hemisphäre:
Gefühle
Emotionen
Stimmung
Kreativität
Instinkt
Intuition
Bilder
Töne
Erfahrungen
Mausekind - 9. Jan, 12:08
Heute sollten wir unseren selbst modellierten Tonkopf wieder mit in die Veranstaltung bringen. Ich hatte arge Bedenken, dass mein Tonkopf den Weg letzte Woche nach Hause gut überlebt hat, so habe ich ihn zu Hause lieber auch gut eingewickelt in der Zeitung liegen gelassen. Aber ich musste an diesem Morgen feststellen, dass mein Tonkopf unversehrt war.
Glück gehabt, würde ich da mal sagen.
Ich bin diesen Dienstagmorgen mit der festen Überzeugung zum Seminar gegangen, dass ich meinen Tonkopf zeichnen soll. Pustekuchen! Heute sollten wir weder zeichnen noch modellieren, sondern schreiben. Ganz was Neues. Ich hab sonst sogar immer Veranstaltungen bei Herrn Schmid gehabt in denen wir nicht schreiben durften.
Wir sollten unseren Tonkopf rechts Hemisphärisch beschreiben. Ich glaube diese Aufgabe ist lediglich drei Studenten gelungen. Allerdings ist mir immer noch nicht bewusst wo jetzt genau der Unterschied lag, oder was wir falsch gemacht haben.
Also wer es verstanden hat, es nett wenn ihr mich aufklären könntet.
Was weiter in der Veranstaltung passiert ist weiß ich leider nicht, da ich auf Grund einer Familienangelegenheit früher gehen musste und keinen Weblog gefunden habe wo etwas darüber stand.
Mausekind - 8. Jan, 14:45
Unsere Aufgabe war es erst einmal zu diesem Dienstag einen Tonklumpen, ein nicht zu kleines Holzbrett und eine Zeitung mitzubringen. Dies erwies sich schon als nicht so einfach für so manche, unter anderem auch mich. Rechtzeitig wie so ein Student immer so ist, bin ich Montagmorgen mit Mareike in die Stadt um Ton zu kaufen. Für uns war schon die Frage, wo man eigentlich Ton kaufen kann, schwer zu beantworten, aber es sind uns dann nach reichlichem Nachdenken doch ein par Möglichkeiten eingefallen. Wir sind dann erst einmal in den nächsten Blumenladen gegangen, wo wir erfahren haben, dass wir deutlich zu spät dran sind. Es wird zwar Ton in der Vorweihnachtszeit verkauft, aber nur bis Dezember, da dann alle mit Weihnachtsgestecken eingedeckt sind. Die sehr nette Verkäuferin riet uns aber noch mal in den anderen Blumengeschäften nachzufragen. Diese Bemühungen unsererseits blieben allerdings ohne Erfolg. Also falls ihr mal Ton in der Vorweihnachtszeit für Gestecke oder ähnliches braucht, geht rechtzeitig vor Beginn des Dezebers los. Da haben wir doch wieder etwas dazu gelernt. In den verschiedenen Blumenläden riet man uns dann bei Karstadt, Kloppenburg uns so weiter zu suchen. Auch das blieb leider ohne Erfolg. Zu letzt sind wir dann noch zu einem Bastelladen außerhalb der Stadt gefahren. Dort haben wir dann auch tatsächlich Ton gefunden, aber der war so teuer, dass wir beschlossen haben, dass das die finanziellen Möglichkeiten eines Studenten übersteigt. Letztendlich haben wir dann dach über zwei Stunden Suchens und Bemühens keinen Ton gehabt, sondern nur Knete die Mareikes Freundin schon aus Verzweiflung gekauft hatte. Dienstagmorgen schickte Herr Schmid alle Stundenten nach Hause die nicht die drei Materialien dabei hatten. Wir konnten allerdings bleiben, wie kam das nur? Der gute Nils hat zum Glück an uns arme Kommilitonen gedacht und für uns Ton mitgebracht.
An dieser Stelle noch mal vielen Dank an Nils.
Nils hatte Ton am Wochenende zu Hause gekauft. Übrigens auch in einem Blumengeschäft. Was schließen wir daraus? Eventuell gibt es nur in Flensburg ab Dezember keinen Ton mehr in Blumengeschäften zu kaufen. Aber man weiß es nicht genau.
Auf jeden fall konnten Mareike und ich so auch ein Kopf aus Ton formen. Nach dem wir schon einmal unseren Sitznachbarn zeichnen sollten war ich mir sehr sich, dass die Aufgabe nun lauten würde, den Sitznachbarn zu modellieren. Denkste! Aber das wäre ja zu langweilig gewesen (hat sich was mit den Lernschritten, den Lernprozessen, dem Lerneffekt oder so zu tun). Herr Schmid bat uns die Augen zu schließen und ein Kopf zu modellieren. Sollten wir die Augen zwischendurch öffnen müssen, weil wir es nicht mehr ausgehalten haben, wäre es in Ordnung gewesen, aber wir hätten dann nicht weiter arbeiten dürfen. Mir widerstrebte die Aufgabe eigentlich von Anfang an. Wieso sollte ich meine Aufgaben schließen, dann konnte ich doch gar nicht sehen was passierte und ob ich zum Beispiel die Nase so modellierte, dass sie auch als Nase zu erkennen war. Na ja, Aufgabe ist nun mal Aufgabe, also habe ich die Augen einfach geschlossen und angefangen. Ich glaube, es ging auch eigentlich ganz gut. Als ich dann allerdings das dritte Mal meine modellierte Nase aus versehen zerstörte, konnte ich meine Augen nicht mehr geschlossen halten. Ich habe frecher Weise nicht aufgehört, sondern meine Nase wieder heil gemacht. Asche über mein Haupt!
Im Nachhinein fand ich es aber eine sehr schöne Übung. Allerdings verstehe ich immer noch nicht, wieso der Drang so groß ist zu sehen was man erschafft. Geht das vielleicht auch nur mir so?
Mausekind - 6. Jan, 12:43
Dienstag, den 6.12.2005
Leider konnte ich an diesem Seminar nicht teilnehmen. Da mir aber zu Ohren kam, dass meine Zeichenblockade (falls sie vorhanden ist, weiß ich eigentlich gar nicht) nur gelöst werden kann, wenn ich den Picasso nachzeichne, habe ich mich zu Hause hingesetzt und es in 15 Minuten versucht. 15 Minuten habe ich so aus dem Bauch heraus gewählt, da ich nicht wusste wie lange die Studenten im Seminar dafür Zeit hatten.
Hier also mein Ergebnis: nicht schön, aber selten
Ich muss ehrlich zugeben das meine Motivation sehr gering war und ich mich nur schwer aufraffen konnte anzufangen. Hab mir deshalb wahrscheinlich auch nicht länger als 15 Minuten für das Bild Zeit genommen.
Ich habe mit der linken Körperhälfte angefangen und habe mich dann vom Stuhl bis zum Kopf vorgearbeitet. Als nächstes habe ich die linke Hand angedeutet und dann den Kragen der Jacke, mit Hemd und Krawatte gezeichnet. Dann erst habe ich die rechte Körperhälfte gezeichnet.
Als ich dann bei den Händen angekommen war, war meine Motivation gleich Null. Finde es unheimlich schwer und zeitintensiv Hände zu zeichnen. Zumal mir hier aufgefallen ist, dass ich mich mit den Proportionen vertan habe. So passte das irgendwie alles nicht mehr. Ich habe dann überlegt, ob ich noch mal von vorne beginnen sollte. Habe dann aber überlegt, dass ich im Seminar dafür keine Zeit gehabt hätte. Also habe ich einfach das Beste daraus gemacht. Na ja !!!
Mir fiel es unheimlich schwer, die Zeichnung auf dem Kopf liegen zu lassen. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl es würde mir einfacher fallen, wenn ich wirklich sehen würde was ich zeichne. Zu dem es meiner Meinung nach mehr Spaß bringt, wenn man sieht wie eine Zeichnung entsteht. Ich glaube auch, dass mir die Proportionen besser gelungen währen, wenn ich die Zeichnung nicht auf dem Kopf hätte zeichnen sollen, da ich dann am Kopf begonnen hätte und dann erst beide Schultern gemalt hätte und nicht erst die komplette linke Körperseite.
Kann natürlich sein, dass ich es nur so empfunden habe und das Bild auf diese Weise noch weniger schön geworden währe. Vielleicht probiere ich es noch mal aus.
Mausekind - 20. Dez, 17:33
Name: Möller
Vorname: Anne Rike
Wohnort: im Semester mehr oder weniger Flensburg
und in den Semesterferien Klein Nordende
Alter: 22 Jahre
Fächer: Sport, Biologie und Technik
Semester: 5
Hobbies: Reiten, Snowboarden
und falls im Winter die Teiche bei mir zu Hause mal zufrieren, spiele ich auch super viel Eishocky.
Mausekind - 20. Dez, 16:04
Unterschied von WARUM und WOZU
Warum: Frage nach der Ursache
Beispiel:Warum nehme ich Kopfschmerztabletten?
Weil ich Kopfschmerzen habe!
Wozu: Frage nach der Wirkung
Beispiel: Wozu nehme ich Kopfschmerztabletten?
Damit die Kopfschmerzen weggehen!
Mausekind - 18. Dez, 15:12
Ok, war wohl nicht ganz richtig. Hätte mich wohl nicht auf das Lied aus der Sesamstraße verlassen sollen. Hab auch nie darüber nachgedacht, dass wieso und warum eigentlich das Gleiche erfragen.
Hier jetzt also einmal die richtigen 13 Fragewörter:
1.wer
2.wie
3.welche
4.weshalb
5.warum
6.Was
7.wieviel
8.Wofür
9.Wozu
10.Womit
11.Wo
12.Wann
13.Wobei
Mausekind - 18. Dez, 14:52